Objektiv-Tipp für Sony E-Mount

Hallo zusammen,

heute gibt es einen prima Objektiv-Tipp für Sony Digitalkameras mit E-Mount Bajonett.

Als Beispiel soll die Sony Alpha 6000 dienen, die vielfach als Kit verkauft wird. In diesen Kit´s wird die Kamera meist mit dem Sony 16-50 (SEL-P1650) angeboten.

Dieses 16-50er hat eine gute Abbildungsqualität, wenn man es abblendet, bei Offenblende ist es nicht unbedingt der Renner, besonders am Bildrand zeigt sich dabei eine recht schlechte Abbildungsqualität.

Ferner ist das 16-50er ziemlich lichtschwach, es hat eine Spanne von f/3,5-5,6 – bei 30mm Brennweite beispielsweise ist es nur noch f/5 als maximale Öffnung, und wenn man dann abblendet, ist man schon auf 6,3 oder 8, um wirklich brauchbare Ergebnisse zu erhalten.

Und Blende 8 bedeutet, man braucht viel Licht um ein korrekt belichtetes Foto zu machen, was insbesondere in Innenräumen und am Abend nahezu unmöglich ist. Und es bedeutet auch, dass man eine gigantische Schärfentiefe hat, die man vielleicht gar nicht haben möchte. An Freistellen ist da nicht zu denken.

Da ich genau diese Kamera mit dem 16-50er verwende, suchte ich nach einer Alternative für wenig Licht und die Möglichkeit, Objekte freistellen zu können. Und diese Alternative habe ich gefunden:

SIGMA 30mm f/2,8 DN (Link zu Sigma). Es handelt sich um ein Objektiv der neuen Art-Serie.

Es ist in Onlineshops für teils unter Euro 200 zu haben, was ich wirklich als Schnäppchen ansehe! Nach kurzem Test kann ich diesem Sigma-Objektiv eine sehr gute Abbildungsqualität bei Offenblende bescheinigen. Der Autofokus ist schnell, leise und treffsicher. Und es ist eine Streulichtblende enthalten, die es nicht mal zum Sony 16-50 dazu gibt. Einziger Nachteil das Fehlen eines Bildstabilisators, was bei 30mm Brennweite (45mm kleinbildäquivalent) aber zu vernachlässigen ist, besonders für unter 200 Euro….

Es gibt das Sigma Objektiv auch noch mit 19 und 60mm Brennweite, beide preislich auch unter 200 Euro zu haben. Das 19er soll laut Photozone etwas schlechter sein als das 30er, das 60er aber genauso gut wie das 30er.

Hier sind die Links zu den Objektivtests bei Photozone: 193060.

Also Leute, wer mit einer Sony Nex oder Alpha mit E-Bajonett unterwegs ist, und eine lichtstarke Festbrennweite für wenig Geld mit prima Abbildungsqualität sucht, dem empfehle ich die genannten drei Sigma´s – insbesondere das 30er, welches ich selbst einsetze.

Viel Spaß beim Fotografieren 🙂

 

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Zubehör: 2-Wege-Kopf Manfrotto 128RC

Für eure Videofilmereien, aber auch zum normalen Fotografieren braucht ihr einen guten Stativkopf.

Hier stellen wir euch den Manfrotto 128RC mal ganz kurz vor:

Es handelt sich um einen 2-Wege-Kopf, das heisst ihr könnt damit horizontale und vertikale Bewegungen machen. Also beim Filmen auch schöne Schwenks in der Waagerechten oder Senkrechten durchführen. Das ist besonders beim Filmen wichtig, beim Fotografieren geht auch ein Kugelkopf. Mit einem Kugelkopf könnt ihr aber keinesfalls gute Schwenks beim Filmen machen!

Laut Manfrotto handelt es sich um einen Fluid-Kopf, das heisst die Dämpfung der beiden Drehachsen erfolgt über eine Flüssigkeit, und dadurch ziemlich weich und ruckelfrei. Ein Fluidkopf ist für Videoschwenks eine sehr gute Wahl!

Wenn ihr diesen Stativkopf mit einem sehr leichten Camcorder oder einer leichten Kamera verwendet, könnt ihr die vertikale Klemmung offen lassen, ohne dass der Camcorder nach vorne oder hinten wegkippt. Bei etwas mehr Gewicht, müsste ihr die vertikale Achse etwas stärker klemmen, damit sie sich nicht von selbst bewegt.

Der Verschluss für die Stativplatte, auf der die Kamera oder der Camcorder befestigt wird, ist ein wenig fummelig geraten. Mit montierter Kamera kommt man nur noch schlecht an den Verschluss heran, muss also mit den Fingerspitzen arbeiten. Dafür ist aber auch ein kleiner Sicherungsstift dabei, damit man nicht aus Versehen den Verschluss öffnet.

Der Kopf macht einen stabilen Eindruck, und lässt sich insgesamt gut bedienen. Die Schwenks laufen in beiden Richtungen weich und ruckelfrei. Aber ihr müsst das ein wenig üben, damit eure Schwenks wirklich ganz weich ablaufen, das ist aber bei allen Köpfen so, nicht nur bei diesem.

Hier nun noch ein Bild vom Manfrotto 128RC. Wenn ihr Fragen dazu habt, schickt uns eine Mail, siehe INFO.

Zubehör: LED Leuchte für Foto und Film

Ein interessantes Zubehör für eure Fotografie und Videofilmereien:

Eine handliche LED Leuchte mit 160 kleinen, weißen LEDs. Unser Modell heißt CN-160 und wird in derselben Art von verschiedenen Herstellern angeboten. Womöglich auch alle vom gleichen Hersteller, und einfach unter anderem Namen. Wer weiß.

Das Ding kostete bei Amazon um die 30 Euro. Ihr müsst mal schauen, ob es genau dieses Modell noch dort gibt, alternativ findet ihr sicherlich ein anderes Modell mit denselben Eigenschaften.

Die LED Leuchte könnt ihr zum Ausleuchten von Foto- und Videoaufnahmen verwenden. Wenn ihr noch etwas Umgebungslicht zur Verfügung habt, verwendet ihr die Leuchte zum allgemeinen Aufhellen, oder auch speziell um Schatten am Motiv aufzuhellen. Habt ihr kaum Umgebungslicht, dann verwendet die Leuchte einfach als Hauptlichtquelle.

Laut Herstellerangaben liefert die Leuchte bei maximaler Leuchtkraft, die stufenlos geregelt werden kann, in einem Meter Abstand 900 Lux, bei zwei Metern noch 240 Lux. Ich konnte das nicht nachmessen, aber wenn ihr euch die volle Ladung in einem Meter Abstand vor die Augen haltet, habt ihr erstmal eine kurze Sehstörung. Das Ding ist ganz schön hell!

Angetrieben wird die LED Leuchte mit sechs Batterien oder Akkus vom Typ AA. Da der Stromverbrauch bei maximaler Power recht hoch ist, empfehlen sich bei intensiver Nutzung Akkus. Ansonsten kommt ihr mit simplen Batterien auch gut zurecht, und es gibt sie fast überall günstig zu kaufen, falls euch unterwegs mal der Saft ausgeht.

Auf der Rückseite der Leuchte ist eine kleine Taste vorhanden, wenn ihr die drückt, wird in vier Stufen angezeigt, wieviel Power die Batterien oder Akkus noch haben. Sehr praktisch finde ich!

An der Unterseite ist ein Montagefuß mit Blitzschuhanschluß vorhanden. Der passt in die gängigen Blitzschuhe von DSLRs, Spiegellosen und Camcordern, sofern vorhanden. Bei Sony bin ich mir nicht ganz sicher, ich glaube die haben etwas andere Blitzschuhe, müsst ihr mal ausprobieren. Vielleicht gibt es noch den ein oder anderen Kameraexoten, wo es nicht richtig drauf passt. Aber bei Canon, Nikon und Panasonic gibt es schon mal keine Probleme, zumindest nicht bei meinen Kameras und Camcordern.

Der Montagefuß lässt sich dann noch verstellen, um horizontal, nach oben oder unten zu leuchten. Fixiert wird die Verstellung mit einer kleinen Schraube.

Als Zubehör sind noch drei oder vier Plastikscheiben dabei, die man direkt vor die LEDs schieben kann. Eine milchige um das Licht etwas weicher zu machen, und farbige, um entweder einen passenden Effekt zu zaubern mit farbigem Licht, oder um die Farbe des Lichts an vorhandenes Kunstlicht anzupassen. In den meisten Fällen verwende ich die Leuchte ohne oder mit der milchigen Plastikscheibe.

Wenn ihr eine solche Leuchte zum Filmen verwenden wollt, müsst ihr euch überlegen, ob ihr mit manueller oder automatischer Belichtung arbeitet. Habt ihr ein unbewegliches Motiv, und die Kamera bleibt in der gleichen Entfernung und bewegt sich nicht auf das Motiv zu oder davon weg, ist es kein Problem, da geht auch manuell. Verändert sich aber der Abstand zum Motiv, nimmt die Leuchtstärke zu oder ab, je nachdem ob ihr euch entfernt oder an das Motiv herangeht. Das müsst ihr im Einzelfall beachten! Hat aber nichts mit dieser Leuchte speziell zu tun, sondern ist generell so, auch mit anderen Leuchten.

Ich werde euch diese LED Leuchte bald auch als Video auf meinem YouTube Channel zeigen. Schaut einfach mal ab und zu dort vorbei, es gibt noch andere Videos zu sehen, und weitere Produktvorstellungen und Tipps + Tricks sind geplant.

Hier nun noch zwei Bilder der LED-Leuchte.